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Jabberwalky - benannt nach dem Drachen aus der Zeichentrickserie „Alice im Wunderland" - sind fünf Musiker aus dem Tiroler Unterland, die sich hohe Ziele für die Zukunft gesetzt haben.

Herbst 1994 - der Drache wird geboren. Albin Vötter (Sound), Christian Haller (Leadgitarre), Christoph Steinbach (Schlagzeug), Georg „Gonzo“ Friedl (Gesang, Rhythmusgitarre) und Stefan Ritter (Bass) bilden das Anfangsteam um diesen sagenumwobenen Drachen. Man beginnt mit Coverversionen, aber auch auf Eigenkompositionen musste man nicht lange warten.
Lieder wie Mad About the Rain (das es sogar ins Radio und in einen Werbespot auf Pro7 schaffte), Middle of the Night, Nobody Like You, etc. zeigen Hitqualitäten und Ohrwurmcharakter, so dass mancher Song noch Tage nach einem Konzert im Kopf der Zuhörer herumschwirrt.

Die erste, selbst produzierte CD mit dem Titel "Sunday 6 p.m.", welche Ende 1997 erschien, wurde bereits im Ausland beworben. Bei einem dreimonatigen USA-Aufenthalt Anfang 1998 stellte man sie dem amerikanischen Publikum vor - diverse Auftritte, wie z.B. im Coconut Teaszer am Sunset Blvd. in Los Angeles, bestätigten den Erfolg.

Aber auch Rückschläge mussten weggesteckt werden: Im Frühjahr 1999 gab Christian Haller (Leadgitarre) sein Ausscheiden aufgrund musikalischer Differenzen bekannt. Die Suche nach einem neuen Gitarristen gestaltete sich leichter als gedacht, nach wenigen Wochen wurde ein würdiger Nachfolger gefunden. Thomas „Tom" Widauer konnte an Land gezogen werden.

Fast exakt ein Jahr später verließ Christoph Steinbach (Schlagzeug) wegen Zeitmangels die Band. Er machte sein Hobby zum Beruf und verdient nun seine Brötchen als Boogie-Woogie-Pianist.

Auch für ihn konnte schnell Ersatz gefunden werden. Andreas „Schipf" Schipflinger nahm seinen Platz ein. Doch leider verließ dieser Ende 2001 die Band nach nicht ganz zwei Jahren, da er aus beruflichen Gründen nach Innsbruck übersiedelte. Seither gibt Andreas "Andi" Ackermann den Rhythmus an; Mit ihm konnte ein richtiger Vollblutdrummer gewonnen werden, denn Andi widmete sich bei seinem Musikstudium ganz dem Schlagzeug.

Trotz der Umstrukturierungen begann man im Oktober 2000 mit den Aufnahmen zur zweiten CD, mit dem Titel "Born AUT", die im Mai 2002 veröffentlicht wurde.


Wie die meisten Bands träumen auch Jabberwalky davon, auf den großen Bühnen der Welt zu spielen und Tausenden von Fans richtig einzuheizen. Diesem Traum ist man am 1. November 2001 schon sehr nahe gekommen - Jabberwalky als Vorgruppe bei Roxette!

Zu verdanken hatten die Fünf diesen Auftritt einem Casting der "Tiroler Krone", bei dem in der Endrunde 14 Tiroler Bands (von anfänglich über 200!) ihr Können einer Fachjury präsentieren durften. Jabberwalky schaffte auf Anhieb Platz 1. Das definitive O.K. kam direkt aus Schweden von Roxette. Am Donnerstag, dem 1. November 2001, war es dann soweit, Jabberwalky erstürmte die Bühne der Innsbrucker Olympiahalle und heizte den ca. 5.000 Besuchern ordentlich ein. Die Reaktion des Publikums war traumhaft. Ab der ersten Minute herrschte Spitzenstimmung und die Zuschauer klatschten und sangen mit Begeisterung mit.

Doch dieser Auftritt blieb kein einmaliges Erlebnis.

So spielten sie Ende Juni 2002 bei einem Rockfestival in Götzis zusammen mit "Marque" (One to Make Her Happy, Electronic Lady).

Nur eine Woche später war Jabberwalky zu Gast in Reith im Alpbachtal, wo sie im Matzener Park als Support Act von "Rainhard Fendrich" auftraten.

Ende November 2002 dann das nächste Highlight:
Erneut wurden die Fünf als Vorgruppe eines internationalen Top-Acts gebucht. Beim Pitztaler Skiopening konnte Jabberwalky als Opener der Boygroup "Natural" (mit Marc Terenzi) überzeugen.

Im Jänner 2003 unternahm man dann einen zweiten Trip ins "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Diesmal konzentrierte man sich nur auf Kalifornien. Hier konnten wieder zahlreiche Konzerte gespielt werden. Bei diesem Aufenthalt wurde erneut eine CD, mit dem Namen "Selection especial de music", vorgestellt. Diese wurde in den Relax-Studios aufgenommen. Uwe Tunger und Claus Mathias, Mitglieder der Band Relax ("A weißes Blattl Papier", "Weil i di mog") boten der Band ein professionelles Umfeld und gaben der CD den letzten Feinschliff.

Mitte Dezember 2003 folgte der nächste Auftritt vor großem Publikum - Jabberwalky supportete "Christina Stürmer". Beim Biathlon-Weltcup in Hochfilzen heizten sie in altbewährter Manier die Stimmung an und übergaben Christl ein bestens gelauntes Publikum.

Da 2004 ein besonderes Jahr für Jabberwalky war - man feierte das 10 jährige Jubiläum - präsentierten die fünf Musiker zum alljährlichen Jabberwalky-Festl eine neue CD mit dem Titel "Portrait of ASGAT". Da sich die Zusammenarbeit mit Uwe Tunger bereits beim letzten Werk bewährt hatte, feilte man auch dieses Mal gemeinsam im Relax-Studio an den neuen Eigenkompositionen.

In der Skiweltcupsaison 2004/05 begleiteten sie den „Krone-Show-Truck“ in Flachau und Semmering und konnten dort vor tausenden Zuhörern ihr Können sogar bei Minustemperaturen (-20°C in Flachau) unter Beweis stellen.

Mitte März 2006 trennten sich Jabberwalky von ihrem Leadgitarristen Thomas aufgrund musikalischer Differenzen.

Markus „Murx“ Niedermoser, der neue Gitarrist, war ein Glücksfall für die Band und beeinflusste mit seinem Sound und Elan den Rock-Pop-Stil der Band.
Aber auch der neu gefundene Weg mit Markus als Gitarrist sollte nicht lange halten, er verließ schweren Herzens aufgrund der Doppelbelastung mit seinem Gitarrenstudium am Mozarteum Anfang 2007 die Band.


Aber auch für Markus war schneller als gedacht ein mehr als würdiger Ersatz gefunden - Herbert "Heppo" Praxmarer aus Innsbruck greift seitdem bei Jabberwalky in die Saiten.
Heppo zeichnet sich nicht nur durch seine extreme Musikalität aus, auch zwischenmenschlich hat es schon nach dem ersten Satz gepasst.


Und so hat der Jabberwalky-Truck wieder Fahrt aufgenommen und rockt seitdem wieder unbeirrt durchs Land. Die Jahre 2007, 2008 und 2009, mit jeweils mehr als 70 Konzerten, und dies meist als Headliner auf Rockfestivals im In- und Ausland, werden als die spielstärksten Jahre der Bandgeschichte gefeiert.

Im Jubiläumsjahr 2009 - 15 Jahre Jabberwalky - konnten weitere Erfolge gefeiert werden - so wurden sie im Jänner vom Bayerischen Fernsehen eingeladen, wo sie live zwei Ihrer eigenen Songs performten. Mitte April ging es für vier Auftritte nach London und dies ist eine kleine Sensation, welche den meisten österreichischen Bands verwehrt bleibt. Den Engländern gefiel Ihr Sound so sehr, dass Jabberwalky die Insel im April 2010 erneut beglücken wird.

Im Jänner 2010 erschien nach neunmonatiger Produktionszeit (im Woodway Studio in St. Ulrich) endlich die neue selbstbetitelte CD mit zwölf eigenen Liedern, welche in London in den legendären Closetotheedge-Studios abgemastert wurden. 

 

Auf jeden Fall sollte man ein Live-Konzert von Jabberwalky gesehen haben, denn nur wer die Fünf hautnah erlebt hat, weiß, dass Bombenstimmung und ein begeistertes Publikum nichts Außergewöhnliches sind - zahlreiche Auftritte im Jahr bestätigen dies.

Aber am besten überzeugt ihr euch selbst davon!!

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